Ausschreibung: Recycling von Siedlungsabfällen - D-Soltau
Recycling von Siedlungsabfällen
Dokument Nr...: 259430-2010 (ID: 2010090104120606826)
Veröffentlicht: 01.09.2010
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BEKANNTMACHUNG
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Abfallwirtschaft Heidekreis (AHK), kommunale Anstalt des Landkreises
Soltau-Fallingbostel
Bornemannstraße 4
z. H. Claudia Isernhagen
29614 Soltau
DEUTSCHLAND
Tel. +49 51919281218
E-Mail: info@ahk-soltau.de
Fax +49 519192812580018
Internet-Adresse(n)
Hauptadresse des Auftraggebers www.ahk-soltau.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Landkreis
Soltau-Fallingbostel Submissionsstelle
Winsener Str. 17
29614 Soltau
DEUTSCHLAND
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Sonstiges Öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber Nein
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Abholung und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK).
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungsauftrag
Dienstleistungskategorie: Nr. 16
Hauptort der Dienstleistung Abfallentsorgungsanlage Hillern, Hillern 11,
29640 Schneverdingen.
NUTS-Code DE938
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Abholung und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK).
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90514000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Verwertung von ca. 10 000 Mg PPK/a.
II.2.2) Optionen
Ja
Beschreibung der Optionen: Einseitiges Optionsrecht des Auftraggebers zur
einmaligen Vertragsverlängerung um 1 Jahr (Näheres siehe
Verdingungsunterlagen).
voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in
Monaten 18 (ab Auftragsvergabe)
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.1.2011. Ende: 31.12.2012
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Siehe Verdingungsunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
Siehe Verdingungsunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird
Als Arbeitsgemeinschaft, gesamtschuldnerische Haftung;
Näheres siehe Verdingungsunterlagen.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: 2.1.1. Angaben zur Unternehmensstruktur (z.B.
Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit) sowie ggf. zur zuständigen
Niederlassung;
2.1.2. aktueller Auszug aus dem Berufs- od. Handelsregister nach Maßgabe
des Landes, in dem der Bieter ansässig ist.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Bescheinigungen der zuständigen Stelle(n) des/der
Mitgliedsstaates/n, aus denen hervorgeht, dass der Bieter seine
Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nach den
Rechtsvorschriften des Landes, in dem er ansässig ist, erfüllt hat. Kopien
sind ausreichend. Deutsche Bieter haben dabei vorzulegen:
2.2.1. Bescheinigung des Finanzamtes;
2.2.2. Bescheinigung der Berufsgenossenschaft;
2.2.3. Bescheinigung mindestens einer Krankenkasse;
2.2.4. für die letzten 3 Geschäftsjahre: Eigenerklärung über den
Gesamtumsatz des Unternehmens;
2.2.5. für die letzen 3 Geschäftsjahre: Eigenerklärung über Umsätze
begüglich der hier angebotenen Leistungen (sämtliche Umsätze, die der
Bieter im Bereich PPK erzielt: Übernahme, Logistik, Verkaufserlöse aus
privaten, gewerblichen oder kommunalen Quellen).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
2.3.1. Nachweis, dass der Bieter ähnliche Leistungen bereits im Auftrage
kommunaler Kunden durchgeführt hat (Referenz) mit Angabe des
Auftragsgegenstandes, des Auftraggebers und der Leistungszeit. Als
ähnliche Leistung gilt nur die Altpapierverwertung (Abfuhr, Transport oder
Vermarktung etc.);
2.3.2. Angaben zur im Auftragsfall vorgesehenen Logistik und zur
vorgesehenen Papierverwertungskette: Transportsysteme (Typ, Anzahl
Fahrzeuge), Standort für die Übergabe durch den Auftraggeber, vorgesehene
Zielanlage/n. Zu den von Bietergemeinschaften bzw. für Nachunternehmer
vorzulegenden Unterlagen: siehe Verdingungsunterlagen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Anerkennung als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) für eine der Tätigkeiten
"Befördern", "Lagern", "Behandeln", "Handeln" oder "Vermitteln",
Abfallschlüssel 200101. Ausländische Bieter haben eine vergleichbare
Qualifikation nachzuweisen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten
Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
Nein
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
24.9.2010 - 11:00
Die Unterlagen sind kostenpflichtig
Preis 0 EUR
Zahlungsbedingungen und -weise: Die Unterlagen können bei der
E-Mail-Adresse: info@ahk-soltau.de angefordert werden. Der Versand erfolgt
kostenfrei, auf Anforderung auch durch E-Mail als pdf-Datei. Bitte nennen
Sie mit der Abforderung eine oder mehrere E-Mail-Adresse/n der bei Ihnen
zuständigen Mitarbeiter, an die Verdingungsunterlagen sowie etwaige
Bieterrundschreiben versendet werden können.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
12.10.2010 - 11:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 30.11.2010
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Die Angebote sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Auf dem
Umschlag ist folgender Hinweis anzubringen: "Nicht öffnen Angebot für
die PPK-Verwertung".
Zu III.2) Nachunternehmer, die PPK transportieren bzw. behandeln sollen,
haben entsprechende Eignungsnachweise vorzulegen; Näheres siehe
Verdingungsunterlagen.
Zu IV.3.7) Verzögert sich die Zuschlagserteilung wegen eines
Nachprüfungsverfahrens, so sind die am Nachprüfungsverfahren beteiligten
Bieter bis 4 Wochen nach Rechtskraft des letztinstanzlichen Beschlusses an
ihr Angebot gebunden.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit
und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
DEUTSCHLAND
Tel. +49 4131151336
Fax +49 4131152943
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der
Auftraggeber weist darauf hin, dass etwaige Nachprüfungsanträge unzulässig
sind, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
von 14 Tagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt
unberührt.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit
und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
DEUTSCHLAND
Tel. +49 4131151336
Fax +49 4131152943
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
27.8.2010
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Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de