Ausschreibung: Installation von Elektroanlagen - D-Düsseldorf Installation von Elektroanlagen Installation von elektrischen Kabeln Elektroinstallationsarbeiten Installation von Brandmeldeanlagen Installation von Fernmeldeanlagen Elektrotechnikinstallation Stromversorgungsanlagen Mittelspannungsarbeiten Niederspannungsarbeiten Installation von Schaltanlagen Installation von Beleuchtungs- und Signalanlagen Elektroinstallationsarbeiten für Transformatoren Dokument Nr...: 260935-2010 (ID: 2010090204102728806) Veröffentlicht: 02.09.2010 * BEKANNTMACHUNG SEKTOREN Bauleistung ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N) Flughafen Düsseldorf GmbH Flughafenstr. 120 Kontakt: Zentraler Einkauf z. H. Thomas Schmitz / KEW 40474 Düsseldorf DEUTSCHLAND Tel. +49 2114212949 E-Mail: t.schmitz@dus-int.de Fax +49 2114212690 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.duesseldorf-international.de Adresse des Beschafferprofils http://konzerneinkauf.dus-int.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Anträge auf Teilnahme sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen I.2) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS Flughafenanlagen ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND II.1) BESCHREIBUNG II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Erweiterung der Gepäckanlagen, Lose 207, 208b, 209, 211a + 211b Starkstromanlagen inkl. Beleuchtung, Notstromanlagen Endzustand, Brandmelde-, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen; Infrastruktur Stromversorung Energietechnik; Infrastruktur Stromversorung Schutz- und Leittechnik. II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Bauleistung Ausführung Hauptausführungsort Flughafen Düsseldorf. Vorfeldbereich (Sicherheitsbereich). II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung Öffentlicher Auftrag II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Erweiterung Gepäckanlagen 1. BA. Leistungsumfang. Die Flughafen Düsseldorf GmbH beabsichtigt den Bau einer gepäckfördertechnischen Verbindungsstrecke zwischen den Flugsteigen B und C am Flughafen Düsseldorf International. Aufgrund der engen Platzverhältnisse ist es erforderlich, diese Verbindungsstrecken unterirdisch verlaufen zu lassen. Hierzu wird im Bereich des Vorfeldes zwischen den Flugsteigen B und C ein etwa 160 m langes und bis zu 25 m breites eingeschossiges Tunnelbauwerk errichtet. Am südlichen Ende schließt dieses über einen aufgehenden Stahlbetonschacht an den Flugsteig C an. Die Anbindung am Flugsteig B wird über einen aufgehenden Stahlbetonschacht und ein daran anschließendes rundum verkleidetes Brückenbauwerk in Stahlkonstruktion, welches die Vorfeldringstraße (Spannweite ca. 20 m, Breite ca. 20 m) überspannt, realisiert. Etwa mittig über dem unterirdischen Bauwerk ist eine Transfergepäckaufgabehalle geplant, die ebenfalls als Stahlbaukonstruktion ausgeführt wird. Die im Grundriss unregelmäßige Halle ist etwa 350 m² groß und 5 m hoch. Das Los 207 (Starkstromanlagen inkl. Beleuchtung) beinhaltet folgende Leistungen: A) Transfergebäude: Unterverteilung, Leitungsinstallation, Kabelbühnen, Beleuchtung. B) Tunnelgebäude: Unterverteilungen, Leitungsinstallation, Kabelbühnen, Beleuchtung, Si-Zentrale. C) Durchfahrt Flugsteig C: Leitungsinstallation, Kabelbühnen, Beleuchtung. D) Übergangsbauwerk / ZWG Flugsteig B: Leitungsinstallation, Steigetrassen, Beleuchtung, Anpassen der vorhandenen Installation an die neue Situation, Umverlegung der Kabelbühnen und Leitungen. E) Für alle Abschnitte: M+W-Planung (Montage- und Werkstattplanung), Erstellung von Bestandsunterlagen usw, Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke, Erstellen der UV-Pläne im E-Plan Version 8. Das Los 208b (Notstromanlagen Endzustand) beinhaltet folgende Leistungen: Die vorhandenen NEA Aggregate müssen aus den Containern ausgebaut werden und in Räumen im neuen Tunnelgebäude aufgestellt werden. Hierzu ist es notwendig, für die Umbauzeit zur Netzversorgung ein Ersatzaggregat aufzustellen. Im Gegensatz zu den heutigen Einzeltagestanks wird im neuen Tunnelgebäude ein Zentraltank errichtet. Von hier erfolgt die Versorgung der 4 Stck. NEA''s. Die Betankungsanlage wird überirdisch ausgeführt. Je NEA ist eine separate Abgasanlage zu errichten. Die Energiekabel sind vorhanden und müssen in einer neuen Leerrohrtrasse verlegt werden und ggf. auch verlängert werden. Allgemein: Die Notstromversorgung muss während der Baumaßnahme sichergestellt sein, M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw, Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke. Das Los 209 (Brandmeldeanlage; Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) beinhaltet folgende Leistungen: A) Transfergebäude: Feuerwehrtableau einschl. Bedienfeld, Brandmeldeüberwachung, akustische Alarmierung, Leitungsinstallation. B) Tunnelgebäude: BMZ, Brandmeldeüberwachung, Akustische Alarmierung, Leitungsinstallation, BOS-Verstärker und Leitungsinstallation, Telefonanschlüsse einschl. Verkabelung. C) Durchfahrt Flugsteig C: Brandmeldeüberwachung, Akustische Alarmierung, Anpassung Feuerwehrtableau, Leitungsinstallation. D) Übergangsbauwerk / ZWG Flugsteig B: Brandmeldeüberwachung, Akustische Alarmierung, Anpassung Feuerwehrtableau, Leitungsinstallation, Anpassen der vorhandenen Installation an die neue Situation. E) Für alle Abschnitte: M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw, Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke, Erstellen der UV-Pläne im E-Plan Version 8. Zur Realisierung der Infrastruktur Stromversorgung werden im unterirdischen Tunnelbauwerk separate Technikräume für die Unterbringung der Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen, sowie der Transformatoren vorgesehen. Das Los 211 (Infrastruktur Stromversorgung) beinhaltet folgende Leistungen (2 Lose): Tunnelbauwerk. Teillos 211a: Energietechnik: 1. Mittelspannungsschaltanlage 12 kV: SF6 gasisoliert, Ringfelder mit Leistungsschalter, Trafofelder mit HH-Sicherungslasttrennschalter, Kupplungsfeld mit Leistungsschalter. 2. Verkabelung 10 kV: Transformator, Anbindung an bestehenden 10 kV Mittelspannungsring im Zentralgebäude, Kabeltrassen. 3. Gießharztransformator 1000 kVA: Mit reduzierten Leerlaufverlusten, Temperaturvollschutzeinrichtung. 4. Steuerbatterieanlage 60 V DC: Stationäre NC-Batterie, Ladeeinrichtung, Abgangsstromkreise. 5. Niederspannungsschaltanlage 0,4 kV: Metallgekapselt, Trafoeinspeisefeld mit Leistungsschalter, Abgangsfeld mit Leistungsschalter und Messwandler, Abgangsfelder mit NH-Sicherungslasttrennschalter und Messwandler, Kuppelungsfeld mit Leistungsschalter, Blindleistungsregelanlage. 6. Niederspannungszähleranlagen: Geeichte Stromwandler, geeichte Zähler (Vorgabe Stadtwerke Düsseldorf). 7. Verkabelung 0,4 kV: Transformator, Steuerkabel, Kabeltrassen. 8. Sonstiges: Werkstatt- und Montageplanung, Doppelboden mit Unterkonstruktion, Türüberwachung, Potentialausgleich, Brandschottungen, Inbetriebnahmen, Dokumentation. Verkabelung mit halogenfreien Kabel- und Leitungen und verbesserten Brandverhalten im Brandfall. Teillos 211b: Schutz- und Leittechnik. 1. Stationsleittechnikschrank: Prozessrechner, Splicebox, Switch, Programmierung, Parametrierung, Netzleitstelle UW Anpassung Stationsbilder. 2. Schutztechnik: Gerichteter Digitaler Überstromzeitschutz (UMZ), Digitaler Leitungsdifferentialschutz (DIFF), Schutzstaffelplan NS/MS, Netzberechnung. 3. Schutz- und Leittechnikanbindung: Anbindung an vorhandene Netzleittechnik Z 400 im FDG Umspannwerk, Anbindung der 10 kV, 0,4 kV, 60 V DC und Zähleranlagen, Anbindung mit Lichtwellenleiter (LWL) an bestehenden Ring im Zentralgebäude. 4. Verkabelung Schwachstrom: MSR Verkabelung. 5. Sonstiges: Werkstatt- und Montageplanung, Potentialausgleich, Brandschottungen, Inbetriebnahmen, Dokumentation. Verkabelung mit halogenfreien Kabel- und Leitungen und verbesserten Brandverhalten im Brandfall. II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300, 45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200 II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA) Nein II.1.8) Aufteilung in Lose Ja sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang Siehe Beschreibung Beschaffungsvorhaben. II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG Beginn: 11.1.2011 Ende: 30.6.2011 ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Los 207 Starkstromanlagen inkl. Beleuchtung 1) KURZE BESCHREIBUNG A) Transfergebäude: Unterverteilung, Leitungsinstallation, Kabelbühnen, Beleuchtung. B) Tunnelgebäude: Unterverteilungen, Leitungsinstallation, Kabelbühnen, Beleuchtung, Si-Zentrale. C) Durchfahrt Flugsteig C: Leitungsinstallation, Kabelbühnen, Beleuchtung. D) Übergangsbauwerk / ZWG Flugsteig B: Leitungsinstallation, Steigetrassen, Beleuchtung, Anpassen der vorhandenen Installation an die neue Situation, Umverlegung der Kabelbühnen und Leitungen. E) Für alle Abschnitte: M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw, Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke, Erstellen der UV-Pläne im E-Plan Version 8. 2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV) 45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300, 45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200 LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Los 208b Notstromanlagen Endzustand 1) KURZE BESCHREIBUNG Die vorhandenen NEA Aggregate müssen aus den Containern ausgebaut werden und in Räume im neuen Tunnelgebäude aufgestellt werden. Hierzu ist es notwendig, Für die Umbauzeit zur Netzversorgung ein Ersatzaggregat aufzustellen. Im Gegensatz zu den heutigen Einzeltagestanks wird im neuen Tunnelgebäude ein Zentraltank errichtet. Von hier erfolgt die Versorgung der 4 Stck. NEA''s. Die Betankungsanlage wird überirdisch ausgeführt. Je NEA ist eine separate Abgasanlage zu errichten. Die Energiekabel sind vorhanden und müssen in einer neuen Leerrohrtrasse verlegt werden und ggf. auch verlängert werden. Allgemein: Die Notstromversorgung muss während der Baumaßnahme sichergestellt sein, M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw, Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke. 2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV) 45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300, 45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200 LOS-Nr.: 3 BEZEICHNUNG: Los 209 Brandmeldeanlage; Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen 1) KURZE BESCHREIBUNG A) Transfergebäude: Feuerwehrtableau einschl. Bedienfeld, Brandmeldeüberwachung, akustische Alarmierung, Leitungsinstallation. B) Tunnelgebäude: BMZ, Brandmeldeüberwachung, Akustische Alarmierung, Leitungsinstallation, BOS-Verstärker und Leitungsinstallation, Telefonanschlüsse einschl. Verkabelung. C) Durchfahrt Flugsteig C: Brandmeldeüberwachung, Akustische Alarmierung, Anpassung Feuerwehrtableau, Leitungsinstallation. D) Übergangsbauwerk / ZWG Flugsteig B: Brandmeldeüberwachung, Akustische Alarmierung, Anpassung Feuerwehrtableau, Leitungsinstallation, Anpassen der vorhandenen Installation an die neue Situation. E) Für alle Abschnitte: M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw, Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke, Erstellen der UV-Pläne im E-Plan Version 8. 2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV) 45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300, 45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200 LOS-Nr.: 4 BEZEICHNUNG: Teillos 211a Infrastruktur Stromversorgung - Energietechnik 1) KURZE BESCHREIBUNG Zur Realisierung der Infrastruktur Stromversorgung werden im unterirdischen Tunnelbauwerk separate. Technikräume für die Unterbringung der Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen, sowie der Transformatoren vorgesehen. Die VE 211 (Infrastruktur Stromversorgung) beinhaltet folgende Leistungen (2 Lose): Tunnelbauwerk. VE 211a: Energietechnik. 1. Mittelspannungsschaltanlage 12 kV: SF6 gasisoliert, Ringfelder mit Leistungsschalter, Trafofelder mit HH-Sicherungslasttrennschalter, Kupplungsfeld mit Leistungsschalter. 2. Verkabelung 10 kV: Transformator, Anbindung an bestehenden 10 kV Mittelspannungsring im Zentralgebäude, Kabeltrassen. 3. Gießharztransformator 1000 kVA: Mit reduzierten Leerlaufverlusten, Temperaturvollschutzeinrichtung. 4. Steuerbatterieanlage 60 V DC: Stationäre NC-Batterie, Ladeeinrichtung, Abgangsstromkreise. 5. Niederspannungsschaltanlage 0,4 kV: Metallgekapselt, Trafoeinspeisefeld mit Leistungsschalter, Abgangsfeld mit Leistungsschalter und Messwandler, Abgangsfelder mit NH-Sicherungslasttrennschalter und Messwandler, Kuppelungsfeld mit Leistungsschalter, Blindleistungsregelanlage. 6. Niederspannungszähleranlagen: Geeichte Stromwandler, Beglaubigte Zähler (Vorgabe Stadtwerke Düsseldorf). 7. Verkabelung 0,4 kV: Transformator, Steuerkabel, Kabeltrassen. 8. Sonstiges: Werkstatt- und Montageplanung, Doppelboden mit Unterkonstruktion, Türüberwachung, Potentialausgleich, Brandschottungen, Inbetriebnahmen, Dokumentation. Verkabelung mit halogenfreien Kabel- und Leitungen und verbesserten Brandverhalten im Brandfall. 2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV) 45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300, 45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200 LOS-Nr.: 5 BEZEICHNUNG: Teillos 211b Infrastruktur Stromversorgung - Schutz- und Leittechnik 1) KURZE BESCHREIBUNG 1. Stationsleittechnikschrank: Prozessrechner, Splicebox, Switch, Programmierung, Parametrierung, Netzleitstelle UW Anpassung Stationsbilder. 2. Schutztechnik: Gerichteter Digitaler Überstromzeitschutz (UMZ), Digitaler Leitungsdifferentialschutz (DIFF), Schutzstaffelplan NS/MS, Netzberechnung. 3. Schutz- und Leittechnikanbindung: Anbindung an vorhandene Netzleittechnik Z 400 im FDG Umspannwerk, Anbindung der 10 kV, 0,4 kV, 60 V DC und Zähleranlagen, Anbindung mit Lichtwellenleiter (LWL) an bestehenden Ring im Zentralgebäude. 4. Verkabelung Schwachstrom: MSR Verkabelung. 5. Sonstiges: Werkstatt- und Montageplanung, Potentialausgleich, Brandschottungen, Inbetriebnahmen, Dokumentation. Verkabelung mit halogenfreien Kabel- und Leitungen und verbesserten Brandverhalten im Brandfall. 2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV) 45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300, 45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme, Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 5 % der Abrechnungssumme. III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird Gesamtschuldnerisch haftend. III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Die geforderten Angaben sind Grundbedingungen für die Teilnahme. Auf der Basis der unter III.2.3 genannten Kriterien, insbesondere Referenzen, erfolgt eine differenzierte Bewertung, sofern mehr Bewerber vollständige Teilnahmeanträge einreichen sollten, als Bieter zugelassen werden können oder auch generell, ob die Bewerber nach den eingereichten Unterlagen hinreichend leistungsfähig für den vorgesehenen Auftrag sind. Die Vergabestelle behält sich vor. Weitere Nachweise nachzufordern. Vorlage einer Bankauskunft, Vorlage einer Bilanz oder eines Geschäftberichtes des sich bewerbenden Unternehmens für die letzten abgeschlossene 3 Geschäftsjahre, Umsatz in der Leistungsart der letzten 3 Jahre. III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen Unternehmensdarstellung: möglichst mit Angaben von Gründungsjahr, Rechtsform, Anzahl der Mitarbeiter Standorte, Darlegung der Qualitätssicherungsmaßnahmen des sich bewerbenden Unternehmens, Referenzlisten (Eigenangaben). Fehlende Teilangaben können zu einer schlechteren Bewertung oder Nichtberücksichtigung der entsprechenden Nachweise führen. III.2.4) Vorbehaltene Aufträge Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN IV.1) VERFAHRENSART IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN IV.2.1) Zuschlagskriterien Niedrigster Preis IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt Nein IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber 104474 IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags Nein IV.3.3) Bedingungen für die Aushändigung von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Anträge auf Teilnahme 30.9.2010 - 12:00 IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können Deutsch. Sonstige: Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, auch solche Unterlagen zu berücksichtigen, die in einer Sprache abgefasst sind, die von den mit der Bearbeitung des Verfahrens befassten Mitarbeitern problemlos und vollständig verstanden werden kann. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN VI.1) DAUERAUFTRAG Nein VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN Die Teilnahmeanträge sollen in bis zum Schlusstermin für deren Eingang gem. Ziff. IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gem. Ziff. I.1) bei dem Auftraggeber eingehen. Elektronisch übersandte Unterlagen können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag soll mit dem Hinweis "Teilnahmewettbewerb - Nicht öffnen!" versehen werden. Die Bieteranzahl wird auf 210 Bieter je Los beschränkt. Die differenzierte Bewertung der Angaben im Sinne von III.2.3), insbesondere der nachgewiesenen Referenzen, wird dazu dienen, bei mehr uneingeschränkt geeigneten Bewerber als vorgesehenen Bietern, die 210 bestgeeigneten Bewerber je Los zu bestimmen. Die Verdingungsunterlagen werden an die bestgeeignetsten Bewerber zeitgleich abgesandt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben zu Dokumentationszwecken bei dem Auftraggeber. Die In Ziff. II.2.2) und II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. Verfahrensablauf: Es wird ein Verhandlungsverfahren nach der SektVO durchgeführt. Eine öffentliche Submission findet nicht statt. Die Angebote sind schriftlich einzureichen. Sonstige Kommunikation (Bieterfragen o. ä.) können auch in elektronischer Form, z. B. per Fax oder E-Mail übermittelt werden. Besondere Anforderungen an elektronische Signaturen werden diesbezüglich nicht gestellt. Die fristgerecht eingegangenen Angebote werden zunächst einer formellen und inhaltlichen Prüfung unterzogen. Die Vergabestelle behält sich vor, nach Auswertung den Bietern schriftlich oder in Aufklärungsgesprächen Fragen zur Aufklärung des Angebotsinhalts zu stellen. Die Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweisen gem. § 19 (3) SektVO ist möglich, sofern dadurch der Verfahrensverlauf nicht verzögert wird. Mit den Bietern, welche im übrigen form- und fristgerecht ihr Angebot abgegeben haben, ist bei sich aus den Angeboten ableitbarem Bedarf in der Regel eine Verhandlungsrunde geplant, bei der sich aus dem Angebot ergebende Fragen techn., rechtlicher und auch kaufmännischer Art erörtert werden. Die Bieter werden aufgefordert, auf Grund der Erkenntnisse der ersten Verhandlungsrunde ihre Angebote kurzfristig zu überarbeiten. Sollte sich für die Vergabestelle abgezeichnet haben, dass mehrere Verhandlungsrunden nicht sinnvoll erscheinen, können die neuen Angebote als endgültige Angebote gefordert werden. Ansonsten werden die überarbeiteten Angebote als Zwischenangebote gefordert und bewertet. Von dem Ergebnis der Auswertung der Zwischenangebote wird es abhängen, mit wie vielen Bietern weitere Verhandlungen geführt werden. Der Auftraggeber plant, Verhandlungen nur mit Bietern zu führen, die nach der Auswertung der Zwischenangebote entsprechend den Zuschlagskriterien in die engere Wahl kommen. Dies sollte im Rahmen des Zwischenangebots berücksichtigt werden. Mit den verbliebenen Bietern sind eine oder mehrere weitere Verhandlungsrunden geplant, nach denen durch die verbliebenen Bieter ggfls. ein weiteres Zwischenangebot einzureichen ist. Nach Auswertung der Verhandlungsergebnisse entsprechend der veröffentlichten Wertungskriterien wird entschieden, ob die Verhandlungen mit den bestplatzierten Bietern oder gegebenenfalls nur mit einem Preferred Bidder fortgeführt werden. Für den Fall, dass die Verhandlungen zum Schluss nur noch mit einem Preferred Bidder fortgeführt werden sollten, behält sich die Vergabestelle vor, die Verhandlungen mit dem Zweitplatzierten wieder aufzunehmen, sofern die Verhandlungen mit dem Preferred Bidder nicht innerhalb angemessener Zeit abgeschlossen werden können sollten. Bei diesen Hinweisen handelt es sich nur um eine Groborientierung für die Bieter im Rahmen der Angebotsabgabe. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren nach vorheriger Information aller betroffenen Bieter zu ändern, soweit hierdurch keine Wettbewerbsbeeinflussung zu befürchten ist. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig: 1) soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1. Satz 2 GWB bleibt unberührt. VI.4) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf Am Bonneshof 35 40477 Düsseldorf DEUTSCHLAND Tel. +49 211475-3135 Fax +49 211475-3989 VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf 40477 Düsseldorf DEUTSCHLAND E-Mail: angelika.nauels@brd.nrw.de Tel. +49 211475-3135 Internet: http://www.brd.nrw.de/wirtschaft/vergabekammer/index.jsp Fax +49 211475-3989 VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 31.8.2010 -------------------------------------------------------------------------------- Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for: The Office for Official Publications of the European Communities The Federal Office of Foreign Trade Information Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de