Ausschreibung: Installation von Elektroanlagen - D-Düsseldorf
Installation von Elektroanlagen
Installation von elektrischen Kabeln
Elektroinstallationsarbeiten
Installation von Brandmeldeanlagen
Installation von Fernmeldeanlagen
Elektrotechnikinstallation
Stromversorgungsanlagen
Mittelspannungsarbeiten
Niederspannungsarbeiten
Installation von Schaltanlagen
Installation von Beleuchtungs- und Signalanlagen
Elektroinstallationsarbeiten für Transformatoren
Dokument Nr...: 260935-2010 (ID: 2010090204102728806)
Veröffentlicht: 02.09.2010
*
BEKANNTMACHUNG SEKTOREN
Bauleistung
ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Flughafen Düsseldorf GmbH
Flughafenstr. 120
Kontakt: Zentraler Einkauf
z. H. Thomas Schmitz / KEW
40474 Düsseldorf
DEUTSCHLAND
Tel. +49 2114212949
E-Mail: t.schmitz@dus-int.de
Fax +49 2114212690
Internet-Adresse(n)
Hauptadresse des Auftraggebers www.duesseldorf-international.de
Adresse des Beschafferprofils http://konzerneinkauf.dus-int.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:
den oben genannten Kontaktstellen
Angebote/Anträge auf Teilnahme sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen
I.2) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS
Flughafenanlagen
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Erweiterung der Gepäckanlagen, Lose 207, 208b, 209, 211a + 211b
Starkstromanlagen inkl. Beleuchtung, Notstromanlagen Endzustand,
Brandmelde-, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen; Infrastruktur
Stromversorung Energietechnik; Infrastruktur Stromversorung Schutz- und
Leittechnik.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Bauleistung
Ausführung
Hauptausführungsort Flughafen Düsseldorf.
Vorfeldbereich (Sicherheitsbereich).
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Erweiterung Gepäckanlagen 1. BA.
Leistungsumfang.
Die Flughafen Düsseldorf GmbH beabsichtigt den Bau einer
gepäckfördertechnischen Verbindungsstrecke zwischen den Flugsteigen B und
C am Flughafen Düsseldorf International. Aufgrund der engen
Platzverhältnisse ist es erforderlich, diese Verbindungsstrecken
unterirdisch verlaufen zu lassen. Hierzu wird im Bereich des Vorfeldes
zwischen den Flugsteigen B und C ein etwa 160 m langes und bis zu 25 m
breites eingeschossiges Tunnelbauwerk errichtet. Am südlichen Ende
schließt dieses über einen aufgehenden Stahlbetonschacht an den Flugsteig
C an.
Die Anbindung am Flugsteig B wird über einen aufgehenden Stahlbetonschacht
und ein daran anschließendes rundum verkleidetes Brückenbauwerk in
Stahlkonstruktion, welches die Vorfeldringstraße (Spannweite ca. 20 m,
Breite ca. 20 m) überspannt, realisiert.
Etwa mittig über dem unterirdischen Bauwerk ist eine
Transfergepäckaufgabehalle geplant, die ebenfalls als Stahlbaukonstruktion
ausgeführt wird. Die im Grundriss unregelmäßige Halle ist etwa 350 m² groß
und 5 m hoch.
Das Los 207 (Starkstromanlagen inkl. Beleuchtung) beinhaltet folgende
Leistungen:
A) Transfergebäude:
Unterverteilung, Leitungsinstallation,
Kabelbühnen, Beleuchtung.
B) Tunnelgebäude:
Unterverteilungen, Leitungsinstallation,
Kabelbühnen, Beleuchtung, Si-Zentrale.
C) Durchfahrt Flugsteig C:
Leitungsinstallation, Kabelbühnen,
Beleuchtung.
D) Übergangsbauwerk / ZWG Flugsteig B:
Leitungsinstallation, Steigetrassen,
Beleuchtung,
Anpassen der vorhandenen Installation an die neue Situation, Umverlegung
der Kabelbühnen und Leitungen.
E) Für alle Abschnitte:
M+W-Planung (Montage- und Werkstattplanung), Erstellung von
Bestandsunterlagen usw,
Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke,
Erstellen der UV-Pläne im E-Plan Version 8.
Das Los 208b (Notstromanlagen Endzustand) beinhaltet folgende Leistungen:
Die vorhandenen NEA Aggregate müssen aus den Containern ausgebaut werden
und in Räumen im neuen Tunnelgebäude aufgestellt werden. Hierzu ist es
notwendig, für die Umbauzeit zur Netzversorgung ein Ersatzaggregat
aufzustellen.
Im Gegensatz zu den heutigen Einzeltagestanks wird im neuen Tunnelgebäude
ein Zentraltank errichtet. Von hier erfolgt die Versorgung der 4 Stck.
NEA''s.
Die Betankungsanlage wird überirdisch ausgeführt. Je NEA ist eine separate
Abgasanlage zu errichten.
Die Energiekabel sind vorhanden und müssen in einer neuen Leerrohrtrasse
verlegt werden und ggf. auch verlängert werden.
Allgemein:
Die Notstromversorgung muss während der Baumaßnahme sichergestellt sein,
M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw,
Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke.
Das Los 209 (Brandmeldeanlage; Fernmelde- und Informationstechnische
Anlagen) beinhaltet folgende Leistungen:
A) Transfergebäude:
Feuerwehrtableau einschl. Bedienfeld,
Brandmeldeüberwachung, akustische Alarmierung, Leitungsinstallation.
B) Tunnelgebäude:
BMZ,
Brandmeldeüberwachung,
Akustische Alarmierung,
Leitungsinstallation,
BOS-Verstärker und Leitungsinstallation,
Telefonanschlüsse einschl. Verkabelung.
C) Durchfahrt Flugsteig C:
Brandmeldeüberwachung,
Akustische Alarmierung,
Anpassung Feuerwehrtableau,
Leitungsinstallation.
D) Übergangsbauwerk / ZWG Flugsteig B:
Brandmeldeüberwachung,
Akustische Alarmierung,
Anpassung Feuerwehrtableau,
Leitungsinstallation,
Anpassen der vorhandenen Installation an die neue Situation.
E) Für alle Abschnitte:
M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw,
Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke,
Erstellen der UV-Pläne im E-Plan Version 8.
Zur Realisierung der Infrastruktur Stromversorgung werden im
unterirdischen Tunnelbauwerk separate Technikräume für die Unterbringung
der Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen, sowie der Transformatoren
vorgesehen.
Das Los 211 (Infrastruktur Stromversorgung) beinhaltet folgende Leistungen
(2 Lose):
Tunnelbauwerk.
Teillos 211a: Energietechnik:
1. Mittelspannungsschaltanlage 12 kV:
SF6 gasisoliert,
Ringfelder mit Leistungsschalter,
Trafofelder mit HH-Sicherungslasttrennschalter,
Kupplungsfeld mit Leistungsschalter.
2. Verkabelung 10 kV:
Transformator,
Anbindung an bestehenden 10 kV Mittelspannungsring im Zentralgebäude,
Kabeltrassen.
3. Gießharztransformator 1000 kVA:
Mit reduzierten Leerlaufverlusten,
Temperaturvollschutzeinrichtung.
4. Steuerbatterieanlage 60 V DC:
Stationäre NC-Batterie,
Ladeeinrichtung,
Abgangsstromkreise.
5. Niederspannungsschaltanlage 0,4 kV:
Metallgekapselt,
Trafoeinspeisefeld mit Leistungsschalter,
Abgangsfeld mit Leistungsschalter und Messwandler,
Abgangsfelder mit NH-Sicherungslasttrennschalter und Messwandler,
Kuppelungsfeld mit Leistungsschalter,
Blindleistungsregelanlage.
6. Niederspannungszähleranlagen:
Geeichte Stromwandler,
geeichte Zähler (Vorgabe Stadtwerke Düsseldorf).
7. Verkabelung 0,4 kV:
Transformator,
Steuerkabel,
Kabeltrassen.
8. Sonstiges:
Werkstatt- und Montageplanung,
Doppelboden mit Unterkonstruktion,
Türüberwachung,
Potentialausgleich,
Brandschottungen,
Inbetriebnahmen,
Dokumentation.
Verkabelung mit halogenfreien Kabel- und Leitungen und verbesserten
Brandverhalten im Brandfall.
Teillos 211b: Schutz- und Leittechnik.
1. Stationsleittechnikschrank:
Prozessrechner,
Splicebox,
Switch,
Programmierung, Parametrierung,
Netzleitstelle UW Anpassung Stationsbilder.
2. Schutztechnik:
Gerichteter Digitaler Überstromzeitschutz (UMZ),
Digitaler Leitungsdifferentialschutz (DIFF),
Schutzstaffelplan NS/MS,
Netzberechnung.
3. Schutz- und Leittechnikanbindung:
Anbindung an vorhandene Netzleittechnik Z 400 im FDG Umspannwerk,
Anbindung der 10 kV, 0,4 kV, 60 V DC und Zähleranlagen,
Anbindung mit Lichtwellenleiter (LWL) an bestehenden Ring im
Zentralgebäude.
4. Verkabelung Schwachstrom:
MSR Verkabelung.
5. Sonstiges:
Werkstatt- und Montageplanung,
Potentialausgleich,
Brandschottungen,
Inbetriebnahmen,
Dokumentation.
Verkabelung mit halogenfreien Kabel- und Leitungen und verbesserten
Brandverhalten im Brandfall.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300,
45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Ja
sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere
Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Siehe Beschreibung Beschaffungsvorhaben.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 11.1.2011 Ende: 30.6.2011
ANGABEN ZU DEN LOSEN
LOS-Nr.: 1
BEZEICHNUNG: Los 207 Starkstromanlagen inkl. Beleuchtung
1) KURZE BESCHREIBUNG
A) Transfergebäude:
Unterverteilung, Leitungsinstallation,
Kabelbühnen, Beleuchtung.
B) Tunnelgebäude:
Unterverteilungen, Leitungsinstallation,
Kabelbühnen, Beleuchtung, Si-Zentrale.
C) Durchfahrt Flugsteig C:
Leitungsinstallation, Kabelbühnen,
Beleuchtung.
D) Übergangsbauwerk / ZWG Flugsteig B:
Leitungsinstallation, Steigetrassen,
Beleuchtung,
Anpassen der vorhandenen Installation an die neue Situation, Umverlegung
der Kabelbühnen und Leitungen.
E) Für alle Abschnitte:
M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw,
Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke,
Erstellen der UV-Pläne im E-Plan Version 8.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300,
45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200
LOS-Nr.: 2
BEZEICHNUNG: Los 208b Notstromanlagen Endzustand
1) KURZE BESCHREIBUNG
Die vorhandenen NEA Aggregate müssen aus den Containern ausgebaut werden
und in Räume im neuen Tunnelgebäude aufgestellt werden. Hierzu ist es
notwendig,
Für die Umbauzeit zur Netzversorgung ein Ersatzaggregat aufzustellen.
Im Gegensatz zu den heutigen Einzeltagestanks wird im neuen Tunnelgebäude
ein Zentraltank errichtet. Von hier erfolgt die Versorgung der 4 Stck.
NEA''s.
Die Betankungsanlage wird überirdisch ausgeführt. Je NEA ist eine separate
Abgasanlage zu errichten.
Die Energiekabel sind vorhanden und müssen in einer neuen Leerrohrtrasse
verlegt werden und ggf. auch verlängert werden.
Allgemein:
Die Notstromversorgung muss während der Baumaßnahme sichergestellt sein,
M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw,
Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300,
45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200
LOS-Nr.: 3
BEZEICHNUNG: Los 209 Brandmeldeanlage; Fernmelde- und
Informationstechnische Anlagen
1) KURZE BESCHREIBUNG
A) Transfergebäude:
Feuerwehrtableau einschl. Bedienfeld,
Brandmeldeüberwachung, akustische Alarmierung, Leitungsinstallation.
B) Tunnelgebäude:
BMZ,
Brandmeldeüberwachung,
Akustische Alarmierung,
Leitungsinstallation,
BOS-Verstärker und Leitungsinstallation,
Telefonanschlüsse einschl. Verkabelung.
C) Durchfahrt Flugsteig C:
Brandmeldeüberwachung,
Akustische Alarmierung,
Anpassung Feuerwehrtableau,
Leitungsinstallation.
D) Übergangsbauwerk / ZWG Flugsteig B:
Brandmeldeüberwachung,
Akustische Alarmierung,
Anpassung Feuerwehrtableau,
Leitungsinstallation,
Anpassen der vorhandenen Installation an die neue Situation.
E) Für alle Abschnitte:
M+W-Planung, Erstellung von Bestandsunterlagen usw,
Teilnahme an der Koordination aller beteiligten Gewerke,
Erstellen der UV-Pläne im E-Plan Version 8.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300,
45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200
LOS-Nr.: 4
BEZEICHNUNG: Teillos 211a Infrastruktur Stromversorgung - Energietechnik
1) KURZE BESCHREIBUNG
Zur Realisierung der Infrastruktur Stromversorgung werden im
unterirdischen Tunnelbauwerk separate.
Technikräume für die Unterbringung der Mittel- und
Niederspannungsschaltanlagen, sowie der Transformatoren vorgesehen.
Die VE 211 (Infrastruktur Stromversorgung) beinhaltet folgende Leistungen
(2 Lose):
Tunnelbauwerk.
VE 211a: Energietechnik.
1. Mittelspannungsschaltanlage 12 kV:
SF6 gasisoliert,
Ringfelder mit Leistungsschalter,
Trafofelder mit HH-Sicherungslasttrennschalter,
Kupplungsfeld mit Leistungsschalter.
2. Verkabelung 10 kV:
Transformator,
Anbindung an bestehenden 10 kV Mittelspannungsring im Zentralgebäude,
Kabeltrassen.
3. Gießharztransformator 1000 kVA:
Mit reduzierten Leerlaufverlusten,
Temperaturvollschutzeinrichtung.
4. Steuerbatterieanlage 60 V DC:
Stationäre NC-Batterie,
Ladeeinrichtung,
Abgangsstromkreise.
5. Niederspannungsschaltanlage 0,4 kV:
Metallgekapselt,
Trafoeinspeisefeld mit Leistungsschalter,
Abgangsfeld mit Leistungsschalter und Messwandler,
Abgangsfelder mit NH-Sicherungslasttrennschalter und Messwandler,
Kuppelungsfeld mit Leistungsschalter,
Blindleistungsregelanlage.
6. Niederspannungszähleranlagen:
Geeichte Stromwandler,
Beglaubigte Zähler (Vorgabe Stadtwerke Düsseldorf).
7. Verkabelung 0,4 kV:
Transformator,
Steuerkabel,
Kabeltrassen.
8. Sonstiges:
Werkstatt- und Montageplanung,
Doppelboden mit Unterkonstruktion,
Türüberwachung,
Potentialausgleich,
Brandschottungen,
Inbetriebnahmen,
Dokumentation.
Verkabelung mit halogenfreien Kabel- und Leitungen und verbesserten
Brandverhalten im Brandfall.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300,
45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200
LOS-Nr.: 5
BEZEICHNUNG: Teillos 211b Infrastruktur Stromversorgung - Schutz- und
Leittechnik
1) KURZE BESCHREIBUNG
1. Stationsleittechnikschrank:
Prozessrechner,
Splicebox,
Switch,
Programmierung, Parametrierung,
Netzleitstelle UW Anpassung Stationsbilder.
2. Schutztechnik:
Gerichteter Digitaler Überstromzeitschutz (UMZ),
Digitaler Leitungsdifferentialschutz (DIFF),
Schutzstaffelplan NS/MS,
Netzberechnung.
3. Schutz- und Leittechnikanbindung:
Anbindung an vorhandene Netzleittechnik Z 400 im FDG Umspannwerk,
Anbindung der 10 kV, 0,4 kV, 60 V DC und Zähleranlagen,
Anbindung mit Lichtwellenleiter (LWL) an bestehenden Ring im
Zentralgebäude.
4. Verkabelung Schwachstrom:
MSR Verkabelung.
5. Sonstiges:
Werkstatt- und Montageplanung,
Potentialausgleich,
Brandschottungen,
Inbetriebnahmen,
Dokumentation.
Verkabelung mit halogenfreien Kabel- und Leitungen und verbesserten
Brandverhalten im Brandfall.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
45311000, 45311100, 45311200, 45312100, 45314000, 45315100, 45315300,
45315500, 45315600, 45315700, 45316000, 45317200
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme, Bürgschaft
für Mängelansprüche in Höhe von 5 % der Abrechnungssumme.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird
Gesamtschuldnerisch haftend.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die geforderten Angaben sind Grundbedingungen für die Teilnahme. Auf der
Basis der unter III.2.3 genannten Kriterien, insbesondere Referenzen,
erfolgt eine differenzierte Bewertung, sofern mehr Bewerber vollständige
Teilnahmeanträge einreichen sollten, als Bieter zugelassen werden können
oder auch generell, ob die Bewerber nach den eingereichten Unterlagen
hinreichend leistungsfähig für den vorgesehenen Auftrag sind. Die
Vergabestelle behält sich vor.
Weitere Nachweise nachzufordern.
Vorlage einer Bankauskunft,
Vorlage einer Bilanz oder eines Geschäftberichtes des sich bewerbenden
Unternehmens für die letzten abgeschlossene 3 Geschäftsjahre,
Umsatz in der Leistungsart der letzten 3 Jahre.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen Unternehmensdarstellung: möglichst mit Angaben
von Gründungsjahr, Rechtsform, Anzahl der Mitarbeiter Standorte,
Darlegung der Qualitätssicherungsmaßnahmen des sich bewerbenden
Unternehmens,
Referenzlisten (Eigenangaben).
Fehlende Teilangaben können zu einer schlechteren Bewertung oder
Nichtberücksichtigung der entsprechenden Nachweise führen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber
104474
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für die Aushändigung von Verdingungs-/Ausschreibungs-
und ergänzenden Unterlagen
Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Anträge auf
Teilnahme
30.9.2010 - 12:00
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können
Deutsch.
Sonstige: Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, auch solche Unterlagen
zu berücksichtigen, die in einer Sprache abgefasst sind, die von den mit
der Bearbeitung des Verfahrens befassten Mitarbeitern problemlos und
vollständig verstanden werden kann.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Die Teilnahmeanträge sollen in bis zum Schlusstermin für deren Eingang
gem. Ziff. IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der
Kontaktstelle gem. Ziff. I.1) bei dem Auftraggeber eingehen. Elektronisch
übersandte Unterlagen können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag
soll mit dem Hinweis "Teilnahmewettbewerb - Nicht öffnen!" versehen
werden. Die Bieteranzahl wird auf 210 Bieter je Los beschränkt. Die
differenzierte Bewertung der Angaben im Sinne von III.2.3), insbesondere
der nachgewiesenen Referenzen, wird dazu dienen, bei mehr uneingeschränkt
geeigneten Bewerber als vorgesehenen Bietern, die 210 bestgeeigneten
Bewerber je Los zu bestimmen. Die Verdingungsunterlagen werden an die
bestgeeignetsten Bewerber zeitgleich abgesandt. Die Bewerbungsunterlagen
werden nicht zurückgesandt und verbleiben zu Dokumentationszwecken bei dem
Auftraggeber.
Die In Ziff. II.2.2) und II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem
Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.
Verfahrensablauf: Es wird ein Verhandlungsverfahren nach der SektVO
durchgeführt. Eine öffentliche Submission findet nicht statt. Die Angebote
sind schriftlich einzureichen. Sonstige Kommunikation (Bieterfragen o. ä.)
können auch in elektronischer Form, z. B. per Fax oder E-Mail übermittelt
werden. Besondere Anforderungen an elektronische Signaturen werden
diesbezüglich nicht gestellt. Die fristgerecht eingegangenen Angebote
werden zunächst einer formellen und inhaltlichen Prüfung unterzogen. Die
Vergabestelle behält sich vor, nach Auswertung den Bietern schriftlich
oder in Aufklärungsgesprächen Fragen zur Aufklärung des Angebotsinhalts zu
stellen. Die Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweisen gem. § 19
(3) SektVO ist möglich, sofern dadurch der Verfahrensverlauf nicht
verzögert wird. Mit den Bietern, welche im übrigen form- und fristgerecht
ihr Angebot abgegeben haben, ist bei sich aus den Angeboten ableitbarem
Bedarf in der Regel eine Verhandlungsrunde geplant, bei der sich aus dem
Angebot ergebende Fragen techn., rechtlicher und auch kaufmännischer Art
erörtert werden. Die Bieter werden aufgefordert, auf Grund der
Erkenntnisse der ersten Verhandlungsrunde ihre Angebote kurzfristig zu
überarbeiten. Sollte sich für die Vergabestelle abgezeichnet haben, dass
mehrere Verhandlungsrunden nicht sinnvoll erscheinen, können die neuen
Angebote als endgültige Angebote gefordert werden. Ansonsten werden die
überarbeiteten Angebote als Zwischenangebote gefordert und bewertet. Von
dem Ergebnis der Auswertung der Zwischenangebote wird es abhängen, mit wie
vielen Bietern weitere Verhandlungen geführt werden.
Der Auftraggeber plant, Verhandlungen nur mit Bietern zu führen, die nach
der Auswertung der Zwischenangebote entsprechend den Zuschlagskriterien in
die engere Wahl kommen. Dies sollte im Rahmen des Zwischenangebots
berücksichtigt werden. Mit den verbliebenen Bietern sind eine oder mehrere
weitere Verhandlungsrunden geplant, nach denen durch die verbliebenen
Bieter ggfls. ein weiteres Zwischenangebot einzureichen ist. Nach
Auswertung der Verhandlungsergebnisse entsprechend der veröffentlichten
Wertungskriterien wird entschieden, ob die Verhandlungen mit den
bestplatzierten Bietern oder gegebenenfalls nur mit einem Preferred Bidder
fortgeführt werden.
Für den Fall, dass die Verhandlungen zum Schluss nur noch mit einem
Preferred Bidder fortgeführt werden sollten, behält sich die Vergabestelle
vor, die Verhandlungen mit dem Zweitplatzierten wieder aufzunehmen, sofern
die Verhandlungen mit dem Preferred Bidder nicht innerhalb angemessener
Zeit abgeschlossen werden können sollten. Bei diesen Hinweisen handelt es
sich nur um eine Groborientierung für die Bieter im Rahmen der
Angebotsabgabe. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren nach
vorheriger Information aller betroffenen Bieter zu ändern, soweit
hierdurch keine Wettbewerbsbeeinflussung zu befürchten ist.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig:
1) soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften
im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1. Satz 2 GWB bleibt
unberührt.
VI.4) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Am Bonneshof 35
40477 Düsseldorf
DEUTSCHLAND
Tel. +49 211475-3135
Fax +49 211475-3989
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
40477 Düsseldorf
DEUTSCHLAND
E-Mail: angelika.nauels@brd.nrw.de
Tel. +49 211475-3135
Internet: http://www.brd.nrw.de/wirtschaft/vergabekammer/index.jsp
Fax +49 211475-3989
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
31.8.2010
--------------------------------------------------------------------------------
Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de