Ausschreibung: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - D-Magdeburg Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen Dokument Nr...: 262330-2010 (ID: 2010090304113323165) Veröffentlicht: 03.09.2010 * BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N) Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg Max-Josef-Metzger-Straße 1 Kontakt: Abteilung Schulen in kirchlicher Trägerschaft z. H. Herrn Lipowski 39104 Magdeburg DEUTSCHLAND Tel. +49 3915961128 E-Mail: vergabeausschuss@bistum-magdeburg.de Fax +49 3915961129 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.edith-stein-schulstiftung.de Weitere Auskünfte erteilen: Wenzel & Drehmann P_E_M GmbH Jüdenstraße 31 z. H. Frank Drehmann / Kathleen Bröse 06667 Weißenfels DEUTSCHLAND Tel. +49 3443284390 E-Mail: broese@wenzel-drehmann-pem.de Fax +49 3443284399 Internet: www.wenzel-drehmann-pem.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN) Einrichtung des öffentlichen Rechts Bildung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND II.1) BESCHREIBUNG II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Neubau St. Franziskus-Grundschule in Halle/S. II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Halle / Saale. NUTS-Code DEE02 II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung Öffentlicher Auftrag II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Die Edith-Stein-Schulstiftung des Bistum Magdeburg (Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts) beabsichtigt in Nachbarschaft zum bestehenden Schulstandort in Halle/S. Murmansker Straße einen Neubau für die St. Franziskus-Grundschule zu errichten, der perspektivisch um einen Sekundarschulbereich erweitert werden kann. Als Option ist neben der Errichtung der Grundschule zeitgleich der Neubau einer Einfach-Schulsporthalle geplant. Inwieweit diese Option zur Anwendung kommt, hängt von der Bewilligung notwendiger Fördermittel ab. Einer der inhaltlichen Schwerpunktsetzungen im Bildungskonzept widmet sich der Umwelterziehung im Sinne der Bewahrung der Schöpfung. Unter Bezugnahme auf den weiter fortschreitenden Klimawandel und der Verknappung natürlicher Ressourcen soll das Baukonzept für den Schulneubau vorbildhaft problemlösend wirken. Insbesondere aus der Verantwortung für die Kinder soll mit dem Schulneubau ein deutliches Bekenntnis zur Energieeinsparung und Erhöhung der Effizienz beim Verbrauch natürlicher Ressourcen abgelegt werden. Daher soll der Schulneubau vorwiegend unter maßgeblicher Verwendung nachwachsender Rohstoffe (z. Bsp. Holz) errichtet werden und die Anforderungen des Passivhausstandards erfüllen und eine CO2-neutrale Bilanz anstreben bzw. ermöglichen. Die pädagogische Konzeption der St. Franziskus-Grundschule basiert auf dem Marchtaler Plan, einem im Bistum Rottenburg-Stuttgart entwickelten Bildungs- und Erziehungsplan katholischer freier Schulen. Das ganzheitliche Konzept der katholischen Schulträgerin wird maßgeblich durch die Reformpädagogik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes bestimmt. Dabei soll der angedachte Campuscharakter als Lebens- und Lernort mit verschiedenen Nutzungs- und Aufenthaltsangeboten Berücksichtigung finden. Das vorliegende Raumprogramm der Schule umfasst eine Nutzfläche von ca. 2 700 m² welche in einer Bruttogrundfläche von ca. 4 200 m² realisiert werden muss. Der Bruttokostenrahmen für das Vorhaben beträgt 6 100 000 EUR für die Kostengruppen 300 + 400. Für die ggf. zu errichtende Einfach-Sporthalle mit einer Bruttogrundfläche von 780 m² und einem Bruttorauminhalt von 5 100 m³ liegt der Bruttokostenrahmen (KG 300+400) bei 1 370 000 EUR. Die grundsätzliche bauliche Lösung ist mit der vorliegenden Genehmigungsplanung bereits vorgegeben und wird den Verhandlungsteilnehmern im Vorfeld der Auftragsverhandlungen zur Verfügung gestellt. Die Planungsaufgabe kann in Abhängigkeit bereit gestellter Fördermittel durch die Vergabestelle jederzeit modifiziert werden. Für alle Teile des Vorhabens gilt ein hoher Anspruch an die architektonische Entwurfs- und bauliche Ausführungsqualität. Das Vorhaben soll mit Hilfe von Fördermitteln bis Mitte 2012 realisiert werden. II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 71240000 II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein II.1.8) Aufteilung in Lose Nein II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang Die Vergabe umfasst Leistungen für die Planungen nach §§ 33, 38, 49 und 53 HOAI (Gebäudeplanung, Freianlagenplanung, Tragwerksplanung, Planung der technischen Ausrüstung). Die Beauftragung der Leistungen erfolgt vorerst für die Leistungsphasen 5 und 6 der §§ 33, 38, 49 und 53 HOAI. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Beauftragung der Leistungen einzeln, zeitlich gestaffelt und gegliedert nach Bauabschnitten vorzunehmen. Die Beauftragung weiterer Leistungen besteht als Option. II.2.2) Optionen Ja Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung der Leistungsphasen 7 bis 9 HOAI erfolgt in Abhängigkeit der Bereitstellung der beantragten Fördermittel. Die Vergabestelle behält sich vor, in Anwendung von § 3 (4) VOF den nach diesem Verfahren beauftragten Bieter, ggf. weitere / ergänzende Leistungen, die im Zusammenhang mit dem in Pkt. II.1.5. beschriebenen Planungsvorhaben stehen, zu übertragen. II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG Dauer in Monaten 24 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten Es wird der Nachweis einer ausreichend hohen Berufshaftpflichtversicherung für den Fall der Beauftragung mit einer Mindestdeckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden 3 000 000 EUR gefordert. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen für Schadensfälle innerhalb der BR Deutschland mindestens das Zweifache der geforderten Deckungssummen beträgt. Durch Arbeits-/ Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis der gesamtschuldnerischen Haftung für den Fall der Beauftragung mit o. g. Mindestdeckung durch jeden Teil der Arbeits-/Bewerbergemeinschaft zu führen. Im Falle der Einbindung von Nachauftragnehmern ist durch den Hauptauftragnehmer (Einzelbewerber, Arbeits-/Bewerbergemeinschaften) der Nachweis der gesamtschuldnerischen Haftung für die unterbeauftragten Leistungsbestandteile mit o. g. Mindestdeckung zu erklären. III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Es gelten die HOAI in der Fassung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit dem damit verbundenen Wirkungsbereich und das Satzungsrecht der Vergabestelle (Stiftungssatzung). Darüber hinaus gelten die Bedingungen, welche sich aus der Mitfinanzierung des Vorhabens aus öffentlichen Finanzierungshilfen der Europäischen Union ergeben. III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird Eingeladene Bewerbergemeinschaften werden mit der Angebotseinreichung aufgefordert, einen verbindlichen ARGE-Vertragsentwurf vorzulegen. Für Bewerbergemeinschaften gilt die Bedingung gesamtschuldnerischer Haftung für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit verbindlicher Angabe des bevollmächtigten kaufmännischen Vertreters und Stellvertreters der Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber. Eine Erklärung über die (vorgesehene) Rechtsform, den bevollmächtigten kaufmännischen Vertreter und Stellvertreter, der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktionen, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bewerbergemeinschaft sind mit der Bewerbung zwingend einzureichen (Teilnahmevoraussetzung). III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung Ja Die Planungen unterliegt der baufachlichen Prüfung in Sachsen-Anhalt. Von den Auftragnehmern wird die Fähigkeit zur qualifizierten Erarbeitung prüffähiger Unterlagen für die Fördermittelanforderung und Verwendungsnachweise der eingesetzten Fördermittel erwartet. III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachfolgende Auswahlkriterien sind Mindestkriterien, die jeder Bewerber / jedes notwendige Mitglied einer Bewerbergemeinschaft / jeder notwendige Nachauftragnehmer erfüllen muss (Voraussetzungen für eine Berücksichtigung der Bewerbung): Für jede Bewerbung ist zwingend ein vorgegebener Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und rechtskräftig unterschrieben einzureichen. Dieser ist als Datei unter www.edith-stein-schulstiftung.de (Download) und www.wenzel-drehmann-pem.de (Downloads / VOF-Ausschreibungen_Wettbewerbe) abzurufen. Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und rechtskräftig unterschriebenem Bewerbungsbogen des Bewerbers / aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und den im Formular geforderten Anlagen in die Wertung einbezogen. Bewerbergemeinschaften müssen mit ihrer Bewerbung den Bewerbungsbogen, die geforderten Formblätter, Erklärungen und Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einreichen. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahmen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder eines Nachauftragnehmers haben den Ausschluss aller Mitglieder des/der betroffenen Bewerbers/Bewerbergemeinschaft zur Folge. Durch die Bewerber sind zwingend folgende wirksame und gültige Nachweise zu führen bzw. Erklärungen abzugeben und nach den Vorgaben im Bewerbungsbogen einzureichen (gültige Kopien der Nachweise sind zulässig / ein Ersatz geforderte Nachweise durch Eigenerklärungen oder Erklärungen anderer Dritter wird nicht anerkannt): Auszug aus dem Berufsregister, sofern auf Grund der Rechtsform des Bieters nicht anders möglich, aus dem Handelsregister, Gewerbeanmeldung oder Auszug aus dem Bundeszentralregister mit folgenden Mindestangaben: Geschäftszweck, Benennung der Gesellschafter, Geschäftsführer und Prokuristen sowie deren Vertretungsbefugnisse (nicht älter als 1.1.2010), Nachweis der Berufszulassung gemäß den unter Punkt III.3.1) aufgeführten Kriterien (Angabe von Eintragungsnummer und Eintragungsort im Bewerbungsbogen), Erklärung der Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern (Angabe im Bewerbungsbogen), Erklärung der Erfüllung der Sozialversicherung (Angabe im Bewerbungsbogen), Erklärung der Erfüllung der Berufsgenossenschaft (Angabe im Bewerbungsbogen), Erklärung zur Nichtvorlage der Ausschlussgründe nach § 4 (6)/(9) der VOF (Angabe im Bewerbungsbogen), Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, müssen für die geforderten Nachweise gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen. (Hinweis: nicht deutschsprachige Nachweise müssen in Form einer beglaubigten Übersetzung vorgelegt werden). III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: III.2.2.1. - Nachfolgendes Auswahlkriterium gehört zu den Mindestkriterien, welche jeder Bewerber erfüllen muss (Voraussetzung für eine Wertung der Bewerbung): Nachweise der geforderten Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß Pkt. III.1.1); III.2.2.2. - Nachfolgende Auswahlkriterien erhalten in der qualitativen Eignungswertung eine Gesamtgewichtung von 15 % und wirken innerhalb des Kriterienblocks mit der angegebenen Stärke (in Prozent). a) (Stärke: 60) Erklärung zum jährlichen Umsatz für vergleichbare Planungsleistungen in den letzten 5 Geschäftsjahren als vergleichbare Leistungen im Sinne der ausgeschriebenen Planungsaufgabe gelten an dieser Stelle: Neubau, Erweiterung, Umbau und Modernisierung von öffentlichen Bauten im Bereich Bildung und Kinderbetreuung. (Wertungsschwellen: 3 - mehr als 100 000 EUR p. a. / 2 - mehr als 50 000 bis 100 000 EUR p. a./ 1 - von 25 000 bis 50 000 EUR p. a). b) (Stärke: 40) Erklärung zum jährlichen Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten 5 Geschäftsjahre. (Wertungsschwellen: 2 - mehr als 300 000 EUR p. a. / 1 - von 200 000 bis 300 000 EUR p. a). Möglicherweise geforderte Mindeststandards Gemäß vorhergehenden Anstrichen. III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachfolgende Auswahlkriterien zur qualitativen Beurteilung des Bewerbers und des angebotenen Projektteams erhalten in der Eignungsprüfung eine Gesamtgewichtung von 85 % und wirken innerhalb des Kriterienblocks mit der angegebenen Stärke (in Prozent). a) Qualität der eingereichten Referenzprojekte und Arbeitsproben realisierter oder in Realisierung befindlicher vergleichbarer Projekte (Realisierungsstand ist im Bewerbungsbogen konkret zu benennen) der letzten 5 Jahre in folgenden Kategorien: Kategorie A: Neubau oder Erweiterung von Schulen mit vergleichbarer Größe (BGF) und vergleichbarem Kostenvolumen. Mit vergleichbarem Leistungsumfang (Stärke 10, Wertungsschwellen: 2 - mindestens Leistungsphase 5 bis 8 § 33 HOAI realisiert / 1 - mindestens Leistungsphase 5 und 6 § 33 HOAI realisiert), Mit vergleichbarer Bruttogrundflächengröße (Stärke 15, Wertungsschwellen: 3 größer als 3 000 m² / 2 - größer als 2 000 m² bis 3 000 m² / 1 - von 1 000 bis 2 000 m² BGF), Mit vergleichbarem Kostenvolumen in den KG 300 und 400 inkl. MwSt. (Stärke 15, Wertungsschwellen: 3 - höher als 4 000 000 EUR / 2 - größer 3 000 000 bis 4 000 000 EUR / 1 - von 2 000 000 bis 3 000 000 EUR). Kategorie B: Bau von öffentlichen Gebäuden im Passivhausstandard vergleichbarer Größenordnung (BRI = mindestens 8 000 m³ oder größer). Mit vergleichbarem Leistungsumfang (Stärke 10, Wertungsschwellen: 2 - mindestens Leistungsphase 5 bis 8 § 33 HOAI realisiert / 1 - mindestens Leistungsphase 5 und 6 § 33 HOAI realisiert), Kategorie C: Bau von öffentlichen Gebäuden vergleichbarer Größenordnung (BRI = mindestens 8 000 m³ oder größer) unter maßgeblicher Verwendung nachwachsender Rohstoffe (z. B. Holz). Mit vergleichbarem Leistungsumfang (Stärke 10, Wertungsschwellen: 2 - mindestens Leistungsphase 5 bis 8 § 33 HOAI realisiert / 1 - mindestens Leistungsphase 5 und 6 § 33 HOAI realisiert). Die mit Arbeitsproben eingereichten Referenzprojekte müssen jeweils die im Bewerbungsbogen geforderten Mindestangaben enthalten: Projektbezeichnung (Titel), Auftraggebername mit Kontaktdaten, Zuordnung Projektkategorie, Herstellungskosten (Bruttokosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 inkl. Mehrwertsteuer), Angaben der realisierten Bruttogrundfläche (BGF) bzw. des Bruttorauminhalts (BRI), Umfang der beauftragten Leistungen (ausgeführte Leistungsphasen im Leistungsbild §§ 33, 49 und 53 HOAI), Leistungszeitraum und Fertigstellungsdatum bzw. konkreter Realisierungsstand, Benennung der Projektleitung, des Stellvertreters und des jeweiligen Projektteams. Für das eingereichte Referenzprojekt in der Kategorie B muss die Erfüllung des Passivhausstandards nachvollziehbar beschrieben sein. Für das eingereichte Referenzprojekt in der Kategorie C muss der Umfang / Anteil verwendeter nachwachsender Rohstoffe nachvollziehbar beschrieben sein. Arbeitsproben zu den benannten Referenzprojekten: Je Bewerber / Bewerbergemeinschaft muss je Projektkategorie (A, B und C) eine Arbeitsprobe zum angeführten Referenzprojekt eingereicht werden. Die Arbeitsproben sind im Format A4 auf jeweils maximal 2 Seiten einzureichen und müssen hinsichtlich der inhaltlichen Anforderungen, des Aufgabenumfangs und der Komplexität in Bezug auf die ausgeschriebene Planungsaufgabe aussagefähig sowie in Entwurfs- und Darstellungsqualität für die Arbeitsweise des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft typisch sein. In der eingereichten Arbeitsprobe für das Referenzprojekt in der Kategorie B muss die Erfüllung des Passivhausstandards nachvollziehbar beschrieben sein. In der eingereichten Arbeitsprobe für das Referenzprojekt in der Kategorie C muss der Umfang / Anteil verwendeter nachwachsender Rohstoffe nachvollziehbar beschrieben sein. Zusätzlich oder abweichend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. b) Von den Bewerbern sind zwingend die Namen und berufliche Qualifikation der für das Gesamtprojekt fachlich verantwortlichen Person (Architekt/in) und ihres Stellvertreters (Architekt/in) - jeweils mit Angaben zum beruflichen Werdegang anzugeben und der Bezug zum eingereichten Referenzprojekt der Kategorie A, B oder C gemäß III.2.3.a. darzustellen (Stärke 9, Wertungsschwellen: 3 - Mitwirkung der für das Gesamtprojekt fachlich verantwortlichen Person und ihres Stellvertreters / 2 - Mitwirkung mindestens der für das Gesamtprojekt fachlich verantwortlichen Person / 1 - Mitwirkung mindestens des Stellvertreters). Von den Bewerbern sind zwingend die Namen und berufliche Qualifikation der verantwortlichen Person für Leistungen nach § 49 HOAI und ihres Stellvertreters anzugeben. Von den Bewerbern sind zwingend die Namen und berufliche Qualifikation der verantwortlichen Person für die Leistungen nach § 53 HOAI und ihres Stellvertreters anzugeben und der Bezug zum eingereichten Referenzprojekt der Kategorie B gemäß III.2.3.a. darzustellen (Stärke 9, Wertungsschwellen: 3 -Mitwirkung der verantwortlichen Person und ihres Stellvertreters / 2 - Mitwirkung mindestens der verantwortlichen Person / 1 - Mitwirkung mindestens des Stellvertreters). Die Kapazität und Leistungsfähigkeit des übrigen / weiteren Projektteams mit Angabe der Namen und Qualifikation ist darzustellen (Stärke 5, Wertungsschwelle: 1 - mindestens 5 weitere Ingenieure). Sollten Nachauftragnehmer in die Aufgabenerfüllung einbezogen werden, sind zwingend alle Nachweise gemäß dem federführenden Bewerber zu führen und der konkrete Auftragsanteil zu benennen, für den ein Nachunternehmereinsatz beabsichtigt ist. c) Qualität der Angaben zu konkreten Erfahrungen und die Beschreibung erprobter Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung 1.) einer hochwertigen Planungsqualität (Stärke 2, Wertungsschwelle: 1 - konkret und nachvollziehbar dargestellte Angaben und Beschreibung liegen vor), 2.) einer erfolgreichen Kostenverfolgung / -sicherung / -steuerung (Stärke 2, Wertungsschwelle: 1 - konkret und nachvollziehbar dargestellte Angaben und Beschreibung liegen vor), 3.) einer gesicherten Terminplanung / koordination (Stärke 2, Wertungsschwelle: 1 - konkret und nachvollziehbar dargestellte Angaben und Beschreibung liegen vor) und 4.) eines erprobten Baustellenmanagements (Stärke 2, Wertungsschwelle: 1 - konkret und nachvollziehbar dargestellte Angaben und Beschreibung liegen vor); d) Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 5 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist (Stärke 3, Wertungsschwelle: 1 mindestens 5 Architekten oder Ingenieure); e) Erklärung, aus der hervorgeht, welche technische CAD-Ausstattung dem Bewerber zur Erfüllung der Dienstleistungen zur Verfügung steht (Stärke 1, Wertungsschwelle: 1 mindestens 2 CAD-Anlagen); f) Erklärung, aus der hervorgeht, ob Erfahrungen in der Beantragung, Verwendung und Abrechnung von europäischen Fördermitteln aus den letzten 5 Jahren vorliegen (Stärke 5, Wertungsschwelle: 1 - Erfahrungen aus den letzten 5 Jahren liegen vor). Möglicherweise geforderte Mindeststandards Gemäß vorhergehenden Anstrichen. III.2.4) Vorbehaltene Aufträge Nein III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Ja Anforderungen an einen besonderen Berufsstand sind von der für das Gesamtprojekt fachlich verantwortlichen Person und ihres Stellvertreters zu erfüllen. Als für das Gesamtprojekt fachlich verantwortliche Person und ihres Stellvertreters sind alle in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes ansässigen natürlichen Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in berechtigt sind, zugelassen. III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN IV.1) VERFAHRENSART IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Gewichtung der Kriterien gemäß Punkt III.2.1.: Mindestanforderungen // Gewichtung der Kriterien gemäß Punkt III.2.2.1.: Mindestanforderungen // Gewichtung der Qualitäten in den Kriterien gemäß Punkt III.2.2.2.: zusammen 15 % Gewichtung, davon anteilig gemäß der angegebenen Kriterienstärken // Gewichtung der Qualitäten in den Kriterien gemäß Punkt III.2.3.: zusammen 85 % Gewichtung, davon anteilig gemäß der angegebenen Kriterienstärken. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen (Punkteabstand zum Rang 5 kleiner 1) und ist deshalb die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern in Anwendung von § 10 (3) VOF durch Los getroffen. IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN IV.2.1) Zuschlagskriterien Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Vorstellung / Präsentation des Projektteams. Gewichtung 5 2. Darstellung projektbezogener Erfahrungshintergründe mit Bezugnahme auf das allgemeine Erziehungs- und Bildungskonzept der St. Franziskus-Grundschule. Gewichtung 10 3. Darstellung projektbezogener Erfahrungshintergründe bei der Planung des avisierten Baukonzeptes (Passivhausstandard) anhand des eingereichten Referenzprojektes. Gewichtung 25 4. Vorstellung Projektstrukturansatz. Gewichtung 10 5. projektbezogene Koordination / Dokumentation (Planungsqualitäten/Termine/ Kostensicherung und Fördermittelmanagement). Gewichtung 15 6. projektbezogenes Baustellenmanagement. Gewichtung 25 7. Preis / Kosten. Gewichtung 10 IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt Nein IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber VOF-ESS / 01 / 10 IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags Nein IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 4.10.2010 - 10:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge 7.10.2010 - 10:00 IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber 5.11.2010 IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch. Sonstige: Projektsprache aller Leistungsphasen ist Deutsch in Wort und Schrift. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN VI.1) DAUERAUFTRAG Nein VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Ja geben Sie an, um welche Vorhaben und/oder Programme es sich handelt EU-Strukturfondsförderung 2007-2013 in Verbindung mit öffentlichen Finanzierungshilfen des Landes Sachsen-Anhalt. VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN Rückfragen während der Teilnahmeantragsphase sind ausschließlich in Schriftform an die in I.1) und im Anhang A aufgeführten Kontaktstellen (per E-Mail: vergabeausschuss@bistum-magdeburg.de) zu senden. Redaktionsschluss für die Annahme von Rückfragen ist der 4.10.2010 (10:00). Eingehende Rückfragen und deren Beantwortung werden unter www.edith-stein-schulstiftung.de (Download) und www.wenzel-drehmann-pem.de (Downloads / VOF-Ausschreibungen_Wettbewerbe) am 15.9.2010, 24.9.2010 und 5.10.2010 zur Verfügung gestellt. Die Versendung der Verdingungsunterlagen an die eingeladenen Bieter ist für den 5.11.2010 vorgesehen. Die eingeladenen Bieter müssen einen Besichtigungstermin vor Ort wahrnehmen (Pflichtteilnahme für die Bieter). Dieser ist für den 16.11.2010 geplant. Die Verhandlungsgespräche sind für den 2.12.2010 geplant. Eingereichte Teilnahmeantrags- und Verhandlungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Hinweis: Die Möglichkeit der Nachforderung fehlender und Annahme nachgereichter Erklärungen und Nachweise oder sonstiger geforderter Unterlagen im Sinne § 5 (3) VOF wird durch die Vergabestelle für dieses Verfahren ausgeschlossen. VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren Vergabekammer Sachsen-Anhalt Landesverwaltungsamt, Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle an der Saale DEUTSCHLAND E-Mail: angela.schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de Tel. +49 3455141129 Internet: www.landesverwaltungsamt.sachsen-anhalt.de Fax +49 3455141515 VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Anträge auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens dürfen keine der Unzulässigkeitskriterien nach § 107 Absatz 3 Nr. 1 bis 4 GWB erfüllen, wonach u. a. ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind Vergabekammer Sachsen-Anhalt Landesverwaltungsamt, Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle an der Saale DEUTSCHLAND E-Mail: angela.schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de Tel. +49 3455141129 Internet: www.landesverwaltungsamt.sachsen-anhalt.de Fax +49 3455141515 VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 30.8.2010 -------------------------------------------------------------------------------- Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for: The Office for Official Publications of the European Communities The Federal Office of Foreign Trade Information Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de